Bruno wird Therapiehund

von Judith Keller (Kommentare: 1)

 

Der Besuch eines Therapiehundes während einem längeren und schwierigen Spitalaufenthalt hat mir viele Denkanstösse zu diesem Thema geliefert. Lange kritisch eingestellt gegenüber der tiergestützten Therapie, durfte ich während des Besuchs von Therapiehund Jaro eine andere Seite kennenlernen. Der Besuch von Jaro an meinem Spitalbett hatte vieles ausgelöst... und so wuchs der Gedanke, einen meiner Hunde zum Therapiehund ausbilden zu lassen und dadurch anderen Menschen in schweren Zeiten ein kleiner Lichtblick zu sein. So durchstöberte ich noch im Spitalbett die verschiedenen Angebote zu Therapiehunde-Ausbildungen. Und mein Favorit war schnell gefunden: Das Projekt «Helferhund» von Beatrice Matthys. 

Bruno sucht den Kontakt zu Menschen sehr stark und lässt sich gerne anfassen. In Innenräumen zeigt er sich ruhig, überlegt und wesensstark. Und für ein paar leckere Kekse macht er so ziemlich alles mit :) Hauptsache an der Seite seiner Bezugsperson. 

Da Alisha bereits im Seniorenalter ist und erste Altersgebrechen hat, wollte ich ihr eine solche Ausbildung und entsprechende Einsätze nicht mehr zumuten. 

So starteten Bruno und ich im Herbst 2017 in die modular aufgebaute Therapie-Hunde-Ausbildung von «Helferhund». Besonders positiv finde ich, dass die Ausbildung in Einzelbegleitung stattfindet und in der Institution, in der man später auch die Einsätze leistet. Mit sehr viel Kompetenz und Achtsamkeit im Umgang mit den Hunden begleitet einem Beatrice Matthys durch die theoretische und praktische Ausbildung. Auch werden vor Beginn der Ausbildung Hund und Begleitperson auf deren Eignung überprüft. 

Wer mit dem Gedanken spielt, mit seinem vierpfotigen Begleiter eine Therapiehunde-Ausbildung zu absolvieren, dem kann ich «Helferhund» mit Überzeugung empfehlen.

Judith-Selina Keller / 08.02.2018


Informieren Sie sich auf der Webseite www.helferhund.ch 

In Alters- und Pflegeheimen, in Rehabilitationsinstitutionen und weiteren Kliniken, die Menschen in besonderen Lebenssituationen begleiten, ist die Nachfrage nach zusätzlichen Angeboten neben den medizinisch-therapeutischen Massnahmen gross. Einige der dort vorübergehend lebenden Menschen fühlen sich einsam, vermissen ihr Zuhause und allenfalls den eigenen Vierbeiner.

Ein Therapiehunde-Team bringt Abwechslung in den Alltag der Menschen. Der Hund begegnet dem Menschen wertneutral und fragt nicht nach dessen Probleme, Schmerzen oder Leiden. Ein Hund bewertet einen Menschen nicht nach Aussehen, Intelligenz oder Fähigkeiten. Ein menschenbezogener Hund freut sich an Streicheleinheiten, am im Mittelpunkt stehen und daran, den Menschen glücklich zu machen.

Kinder in Schulen und Heimen können ebenso vom Hund profitieren, wie die Erwachsenen. Es ist erwiesen, dass alleine die Anwesenheit eines Hundes auf die Kinder eine beruhigende Wirkung hat. Kinder können konzentrierter, ruhiger und allenfalls mit mehr Freude die Aufgaben in der Schule erledigen.

Ein angehender Therapiehund sollte seine Junghundezeit hinter sich haben, menschenbezogen sein, gerne berührt werden, eine hohe Toleranz aufweisen was das Aushalten von Lärm, Betrieb, fremden Gerüchen etc. angeht und gerne mit seinem Menschen zusammen anderen Menschen und deren Geschichten begegnen.

In der Schweiz gibt es nur wenige Therapiehunde-Ausbildungs-Anbieter, die mit positiver Verstärkung durch ein Markersignal arbeiten. 

Quelle: Helferhund

 

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von SuiqueMut |

Dapoxetina Precisa Receita https://ascialis.com/ - Cialis Zithromax One Time Dose <a href=https://ascialis.com/#>Cialis</a> Cialis In 24 Ore